Am gleichen Nachmittag bin ich dann noch am Canyon de Chelly angekommen.
Davon haben mir ja einige Leute richtig vorgeschwärmt, entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen.
Es gibt dort einige Viewpoints und einen Trail, den man ohne Guide gehen kann. Ansonsten kommt man nur mit geführten Touren in den Canyon.
So habe ich mir dann am Nachmittag und Abend noch die ganzen Viewpoints angeschaut, am nächsten Morgen wollte ich dann möglichst früh den Trail zu den White House Ruins gehen.
So früh bin ich dann doch nicht losgekommen, da sich beim Frühstück Linda zu mir gesetzt hat. Linda kommt aus Wisconsin und ist mit Mann, Hund und riesigem RV auf dem Heimweg vom ÜBerwintern in Tuscon, Arizona. Da sie einen Unfall hatten, waren sie schon seit einer Woche am Canyon de Chelly gestrandet und kennen sich nun in der Gegend bestens aus. Außerdem haben sie 6 Jahr in Düsseldorf gelebt. Überhaupt treffe ich hier viele Amis, die mal in Deutschland gelebt haben. Zwei Tage vorher habe ich einen Ranger getroffen, der lange in Bertechgaden gelebt hat, und mit dem ich mich dann übers Skitourengehen in Bayern unterhalten habe.
Vom Canyon de Chelly war ich insgesamt ein bißchen entäuscht, hauptsächlich, weil man sich nicht frei im Canyon bewegen kann und weil überall, wo man hin durfte, mindestens 5 Souvenirverkäufer ihre Stände aufgebaut hatten...
Ein paar schöne Bilder sind trotzdem dabei rausgekommen
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