Samstag, 28. April 2012

Valley of Fire

Für zwei Nächte habe ich im Valley of Fire, ca. 50 Meilen nördlich von Las Vegas gecampt.
Das lag ursprünglich nicht auf meiner Route, was ich schon schade fand. Aber da ich wegen des Autos jetzt sowieso den Abstecher nach Vegas machen musste, passte es wieder super rein.
Für das Valley of Fire hat sich der Abstecher schon mal gelohnt, tolle Felsformationen in bunten Farben, rot, rosa, gelb... Es gibt dort keine langen Trails, nur ein paar kurze, aber man kann zwischen den Felsen rumklettern und Hunderte Fotos machen...
In Vegas bin ich nur zum Flughafen gefahrn und habe den Wagen getauscht, ich hatte gar keinen Drang, mir die Stadt anzuschauen und wollte nur schnell wieder raus.
Dafür habe ich jetzt aber ein schöneres Auto, etwas größer, schneller und mit Sat-Radio.
Mehr Fotos vom Valley of Fire gibt es hier,
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Donnerstag, 26. April 2012

Page und Umgebung

Nachdem ich heute früh noch den Hike auf dem Spencer Trail mit toller Aussicht auf den Colorado gemacht habe, bin ich nach Page gefahren. Page liegt am Lake Powell, angrenzend liegen die Vermillion Cliffs und das Grand Staircase Escalante National Monument.
Hier wollte ich auch einige Wanderungen machen. Allerdings braucht man hier gutes Wetter, da hier die meisten Wanderungen nur über Dirt Roads zu erreichen sind, die bei oder kurz nach Regen nicht befahrbar sind. Und in die Slot Canyons sollte man natürlich auch nur bei gutem Wetter. Leider hat's heute schon etwas geregnet und die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage sagt Gewitter vorher. Daher werde ich meinen Vegas-Trip wegen Autotausch etwas vorziehen.
Heute war ich noch an der Horseshoe Bend (tolle Blick auf eine Schleife des Colorado) und beim Toadstool Hoodoo.
Und mehr Bilder aus Page und Umgebung gibt es hier.

Fotos

Fotos von Lee's Ferry gibt es hier.
Und hier gibt's die Bilder vom Cathedral Wash: Klick

Lee's Ferry

Von Lee's Ferry starten die Rafter und Kajaker zu ihren Grand Canyon Trips. Das ist ja schon mal ein Grund, dort vorbei zu schauen...
Außerdem gibt es einen schönen Campingplatz, ein bißchen Goldsuchergeschichte und ich wollte dort zwei Wanderungen machen.
Als ich ankam, waren es 32 Grad im Schatten, es gab aber kaum Schatten und ich habe die Wanderung auf dem Spencer Trail erstmal auf den nächsten Morgen verschoben...
Also ein bißchen am Fluss rumgeschaut und später noch in den Cathedral Wash. Meine erste Canyonwanderung, war teilweise richtig spannend, mit Ein bißchen Klettern und so...

Navajo National Monument

Auf dem Weg vom Monument Valley zu Lee`s Ferry am Colorado habe ich einen kurzen Zwischenstop am Navajo National Monument gemacht.


Hier gab es wieder ein paar Pueblo-Ruinen zu sehen, außerdem ein nachgebautes Schwitzhaus und eine kleine Ausstellung.
Zu der geführten Wanderung zu den Ruinen kam ich leider zu spät, und ohne Führer darf man nicht hin. Aber für eine Wanderung zum Overlook hat's ncoh gereicht.


Dienstag, 24. April 2012

Monument Valley

Mit einem kurzen Zwischenstop in Gooseneck Statepark, wo man einen tollen Tiefblick auf einige Mäander des San Juan River hat, ging es weiter zum Monument Valley.

Im Monument Valley bin ich den üblichen Loup gefahren, die Starße war aber ganz schön rau, und ich war viel zu angespannt, um das richtig genießen zu können.
Der Sonnenuntergang war dann nicht so spektaklär wie erhofft, der Sonnenaufgang um so mehr...
Bilder gibt's hier.

Canyon de Chelly

Am gleichen Nachmittag bin ich dann noch am Canyon de Chelly angekommen.
Davon haben mir ja einige Leute richtig vorgeschwärmt, entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen.
Es gibt dort einige Viewpoints und einen Trail, den man ohne Guide gehen kann. Ansonsten kommt man nur mit geführten Touren in den Canyon.
So habe ich mir dann am Nachmittag und Abend noch die ganzen Viewpoints angeschaut, am nächsten Morgen wollte ich dann möglichst früh den Trail zu den White House Ruins gehen.
So früh bin ich dann doch nicht losgekommen, da sich beim Frühstück Linda zu mir gesetzt hat. Linda kommt aus Wisconsin und ist mit Mann, Hund und riesigem RV auf dem Heimweg vom ÜBerwintern in Tuscon, Arizona. Da sie einen Unfall hatten, waren sie schon seit einer Woche am Canyon de Chelly gestrandet und kennen sich nun in der Gegend bestens aus. Außerdem haben sie 6 Jahr in Düsseldorf gelebt. Überhaupt treffe ich hier viele Amis, die mal in Deutschland gelebt haben. Zwei Tage vorher habe ich einen Ranger getroffen, der lange in Bertechgaden gelebt hat, und mit dem ich mich dann übers Skitourengehen in Bayern unterhalten habe.
Vom Canyon de Chelly war ich insgesamt ein bißchen entäuscht, hauptsächlich, weil man sich nicht frei im Canyon bewegen kann und weil überall, wo man hin durfte, mindestens 5 Souvenirverkäufer ihre Stände aufgebaut hatten...
Ein paar schöne Bilder sind trotzdem dabei rausgekommen

Petrified Forest National Park

In Holbrook hatte ich eine ziemlich unruhige Nacht: Der Campingplatz lag gleich neben Interstate und Bahnlinie, da bin ich nachts noch vom Zelt ins Auto umgezogen, da war's etwas leiser...
So konnte ich morgens aber auch wiede früh starten und war schon um 7:30 Uhr am Petrified Forest National Park.
Ich habe ja schon ein paar versteinerte Baumstämme gesehen, aber noch nie so viele auf einem Haufen... War schon beeindruckend.
Außerdem gab es noch schöne Badlands zu sehen und ein paar alte Pueblo-Ruinen.
Fotos gibt es hier
Gegen Mittag ging es weiter zum Canyon de Chelly mit einem kurzen Zwischenstop am Hubbel Trading Post.
Hier sieht es noch fast so aus wie vor 150 Jahren, statt wie in anderen Trading Posts hauptsächlich Souvenirs, werden hier in erster Linie Dinge des täglichen Bedarfs vekauft.

Sonntag, 22. April 2012

Und wie geht's weiter?

Leider habe ich beim Mietwagen aussuchen ein wenig Mist gebaut und habe übersehen, dass meiner nur bis Ende April zugelassen ist. Deswegen muss ich ihn jetzt bis zum Monatsende austauschen. Nicht ganz einfach, weil ich hier ziemlich im Nirgendwo bin, und das auch noch eine Zeitlang bleiben wollte. Aber muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und noch vor Mai nach Las Vegas fahren. Naja, es gibt Schlimmeres, als nach Vegas fahren zu müssen:-)
Cheers!

Sunset Crater National Monument

Vom Grand Canyon ging's mit einem kurzen Stop am Sunset Crater nach Holbrook, AZ.

Dort gibt es nichts erwähnenswertes, außer einem Campingplatz mit Wlan. 
Da ich nur selten Internetzugang habe, werde ich wohl auch in Zukunft länge mal nichts, und dann wieder ganz viel auf einmal posten...

Grand Canyon

Der Wahnsinn! Ein unglaublicher Anblick, eben ist man noch mitten im Wald, und auf einmal tut sich dieser Riss vor einem auf!

Der ganze Nationalpark war toll, man konnte überall mit Shuttlebussen hin fahren und das Auto stehen lassen, abends gab es Diavörträge von den Rangern und es war gar nicht so voll, wie ich dachte.
Am zweiten Tag stand die Wanderung runter zum Colorado und wieder rauf auf dem Programm. Die Ranger raten einem dringend davon ab, weil sie immer wiederr Leute dort retten müssen, und ich hätte mich auch fast davon einschüchten lassen... Zum Glück habe ich es dann doch gemacht, ich war auch nicht die Einzige, und es war supergeil! Und gar nicht soo wahnsinnig anstrengend. Insgesamt waren es 1400 Höhenmeter und 26 Kilometer, ich habe 9,5 Stunden gebraucht.
Am nächsten Tag habe ich dann noch eine kleinere Wanderung gemacht, Hermit Trail bis Santa Maria Springs, 6 Kilometer und 500 Höhenmeter.
Noch ein bisschen Sonnenuntergang schauen und am dritten Tag bin ich wiede gefahren. Dann war auch Wochenende und es wurde voll.
Bilder gibt es https://picasaweb.google.com/101514684394497104736/GrandCanyon

Sedona

...ein kleines Touristädtchen in einer tollen Landschaft aus roten Felsen.
 
Hier gibt es so viele Trails, dass es echt schwerfällt sich zu entscheiden
...
Ich habe dann vier kürzere Wanderungen gemacht, insgesamt waren es dann aber doch knapp 20 Kilomate, und ich hab eine Blase bekommen!
Mehr Fotos gibt es hier: Bilder

Arcosanti

Arcosanti ist ein Projekt des Architekten Paolo Salieri, er nennt es "Urban Laboratory". Dabei geht es darum, eine Stadt zu entwickeln, die möglichst wenig Resourcen verbraucht, hautsächlich hinsichtlich Energie und Platz. Gegründet wurde Arcosanti 1970, konzipiert für erstmal 5000 Einwohner. Leider kommt das Projekt bis heute nicht so richtig in Gang, Arcosanti hatte bisher selten mehr als 100 ständige Einwohner, aktuell sind es 75.
Das ganze kann man besichtigen, mit Führung, ich hatte eine Privatführung, weil sonst niemand da war. War aber sehr interessant. Man kann dort auch übenachten, oder an mehrwöchigen Workshops teilnehmen.
Wer mehr wissen will: www.arcosanti.org
Anschließend bin ich über Prescott und Jerome weiter gefahren nach Sedona.

Montag, 16. April 2012

Fotos

Zu den Fotos geht es hier, aber der Upload will nicht so recht (langsames Internet!), also gibt es vielleicht nicht alle, die ich posten wollte...Fotos

Urlaubsfeeling

Zwei Tage war ich jetzt im Joshua Tree Nationalpark, da war's total schön. Es fing zwar erstmal nicht so toll an, mit Regen (aber richtig) und Sturm, so dass ich am ersten Abend dort schon um 6 im Bett (Auto) lag, weil's draußen so scheußlich war. Machte aber nix, ich war sowieso noch total fertig von der Anreise.
Am nächsten Morgen war dann schon strahlender Sonnenschein, aber eiskalt war es, in der Nacht hatte es Frost und stürmisch war es auch noch. Ich habe dann mehrere kleinere Wanderungen in etwas windgeschützten Tälern gemacht und am Abend war der Wind dann auch weg. Die Felshaufen in dem Park sind wirklich toll, man könnte stundenlang darin rumkraxeln...
Heute war ich dann noch im Südteil des Parks, der war wieder ganz anders, mit Kakteen und  blühenden Blumen und Sträuchen und weiten Ausblicken aber auch wundeschön.
Anschließend bin ich ewig lang Auto gefahren und bin jetzt nördlich von Phoenix  in Black Canyon City. Heute habe ich mir mal einen noblen Campingplatz geleistet mit Duschen und Pool und Wlan.
Bilder kommen gleich, hier hat sich was aufgehängt, drum poste ich das hier lieber, bevor mir der ganze Text verloren geht.

Freitag, 13. April 2012

Aller Anfang ist schwer...

Was für ein Klischee, aber es stimmt auch bei mir.
Der Mietwagen war erst falsch gebucht, ich musste alle meine "blink-blink- ich bin ein hilfloses, vezweifeltes Frauchen-Künste" aufbringen, dann habe ich aber doch bekommen, was ich wollte...
Auf dem Weg ins Hotel habe ich mich dann noch vefahren, weil das Navi auf dem Tablet nicht wollte, und der Geldautomat wollte mir auch kein Bargeld geben.
Aber schließlich hat noch alles irgendwie geklappt, jetzt fahre ich in den Joshua-Tree-Nationalpark, und danach gibt es hoffentlich den ersten interessanten Blockeintrag mit Fotos.
Aber einige Tage wird es dauern bis ich wieder Internetzugang habe.

Bis dann, Ina

Mittwoch, 11. April 2012

Noch ein Tag

Nach einer kleinen Panikattacke, weil ich den Verschluss für den Wassersack nicht gleich gefunden habe, ist das Gepäck jetzt verstaut, gut 20 Kilo, gar nicht mal so viel für 3 Monate mit Zelt. Nur das Handgepäck muss ich jetzt noch einpacken...
Und neuerdings kann ich mit dem Tablet auch Umlaute, vielen Dank an Christian T. für den Tip:

Donnerstag, 5. April 2012

In einer Woche geht's los, langsam wird's Zeit fuer den ersten Post.
Hier meine geplante Route fuer die beiden ersten Monate:
...


Fest ist bisher noch nichts ausser der Ankunft in L.A. am   12.04. 2012 um 19:00Uhr Ortszeit